Golden Retriever 
Rassebeschreibung
of Golden 
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Ein goldfarbenes, durch und durch gefälliges Energiebündel

Sie sind weder die Größten noch die Schwersten. Sie nicht die Schnellsten und auch nicht die Wachsamsten. Dennoch sind Golden Retriever sehr gefragt. Denn die mittelgroßen Hunde sind optisch wohlgeformt und ausgeglichen - sofern sie genug Beschäftigung bekommen.
Ursprünglich wurde der Golden Retriever als Jagdhund für die Arbeit nach dem Schuss gezüchtet. Weil er im Wasser in seinem Element ist, kommt er vor allem bei der Jagd auf Enten und anderes Flugwild zum Einsatz. Den ersten Teil des Namens hat die Rasse ihrer ursprünglichen fast goldenen Fellfarbe zu verdanken. "Retriever" geht auf die englische Bezeichnung für das "Zurückbringen der Beute" ("to retrieve") zurück.

Standruhe und Konzentriertheit sind dabei die herausragenden Eigenschaften der Rasse: Der Hund hat, ohne zu winseln, zu warten, bis er an der Reihe ist. Entweder er merkt sich, wo die Beute gefallen ist, oder aber er wird per Handzeichen quasi "blind" eingewiesen. Die Vorfahren der Retriever-Rassen stammen aus Neufundland (Kanada). Durch den regen Fischhandel, der Anfang des 20. Jahrhunderts zwischen England und Neufundland betrieben wurde, wurden britische Seeleute auf die hübschen Hunde aufmerksam, die auch bei rauester See artig die Bootsleinen aus dem Wasser fischten. Beeindruckt von ihrer Wetterfestigkeit, ihrem robusten und folgsamen Wesen, brachten die Seeleute die Hunde mit in die Heimat. Aggressivität, Kampftrieb und Nervosität sind einem gut geführten Golden Retriever fremd.

Vielmehr "besticht der Hund mit dem Bedürfnis, seinem Führer eine Freude zu bereiten", wie es im Rasseporträt heißt. Ihre jagdlichen Fähigkeiten und ihr leicht zu führendes Wesen machen die Rasse zu guten Sprengstoff-, Rauschgift- und Vermissten-Suchhunden. Berühmtes Beispiel hierfür ist "Bear", der wohl bekannteste Hund von New York. Der elfjährige Golden Retriever hatte nach dem 11. September 2001 die meisten Opfer in den Trümmern des World Trade Centers aufgespürt. Ihres unaufgeregten, folgsamen und aufmerksamen Wesens wegen eignet sich die Rasse auch als Blinden- und Behinderten-Begleithund.

Gefragt ist der mittelgroße Golden Retriever wohl vor allem seines gefälligen und harmonischen Äußeren wegen. Auch der breite Schädel und das freundlich wirkende Gesicht mit den dunklen Augen, den dunklen Augenlidern und dem ebenso dunklen Nasenschwamm tragen dazu bei. Sein Fell ist mittellang mit glattem oder welligem Deckhaar und dichter, wasserabweisender Unterwolle. Die Farbe entspricht in jeder Schattierung zwischen Cremefarben und Dunkelgolden dem Rassestandard. Eine Zeitlang waren helle, fast schon weiße Farbschläge gefragt; derzeit gehen die Züchtungen wieder zur ursprünglichen "Goldfarbe" des Hundes zurück. Zwar gelten hellere Hunde generell als die schöneren Tiere.

Doch manche Golden Retriever sind eben regelrechte Schweine, wenn es darum geht, sich in Schlammlöchern oder Misthaufen zu wälzen

 Der Hund braucht viel Auslauf und will auch geistig beschäftigt sein. Für eine Zwingerhaltung ist er absolut nicht geeignet, denn das Alleinsein macht ihm zu schaffen.

Quelle: GUDRUN SOKOL
Golden Retriever Club - VDH/FCI

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